Natur- und Vogelschutzgruppe Meerholz-Hailer pflanzt Obstbäume und heimische Sträucher

 

Noch im Jahr 2025 konnten Mitglieder der NVSG einen Pflanzplan ausführen, der von 'Main-Kinzig-Blüht' ausgearbeitet wurde. 10 Obstbäume und ca. 150 heimische Sträucher wurden auf einem vereinseigenen Grundstück an der Grenze zwischen Niedermittlau und Meerholz angepflanzt.

Auf der restlichen Fläche wird eine Blühfläche entstehen und für Reptilien soll noch ein Steinhaufen aufgeschichtet werden.

Die 'Diensttagsgruppe' des Vereins war nach Weihnachten nochmals ausgerückt, weil an den jungen Sträuchern bereits Wildverbiss zu verzeichnen war. Der Wildschutzzaun, der von der Unteren Naturschutzbehörde genehmigt wurde, musste dringend fertig gestellt werden. Er ist für 5 Jahre genehmigt - spätestens dann wird er wieder abgebaut.

Die Obstbäume, ein Birnbaum, ansonsten überwiegend Apfel wie Boskop oder Goldparmäne, sind vor allem in der Blütezeit für Insekten interessant. Sie dienen zahlreichen Tieren als Lebensraum und über die Früchte, falls nicht alle geerntet werden, freuen sich im Winter zahlreiche Vögel. 

Ein Nussbaum soll in einigen Jahren als Nahrungsquelle z. B. für Eichhörnchen dienen.

 

   

 

"Wir werden an die Baumpfähle noch Nistkästen anbringen, insbesondere für den Feldsperling" erklärt Norbert Prager, Kassierer des Vereins.

Ein Ansitz für Greifvögel ( lange Stange mit Querholz am oberen Ende) wurde bereits installiert

Die Sträucher innerhalb des Zaunes sind in Reihen mit etwa 1,50 m Abstand gepflanzt worden. Wer glaubt, dass dies mit Ordnungssinn zu tun hat, irrt. Vielmehr geht es um die einfachere Pflege in den ersten Jahren.
So kann man mit dem Balkenmäher einfacher durch die Anpflanzung fahren.

Sobald die Sträucher größer und kräftiger sind, ist die Dominanz der Gräser nicht mehr zu befürchten und die Feldholzinsel wird der eigenen Dynamik überlassen.

Auf der freien Fläche und auch rund um die Obstbäume wird eine Blühfläche entstehen. Sie soll einerseits für Insekten als Nahrungsquelle dienen, andererseits auch als Versteck z.B. für Rebhühner.
Die nachtaktiven Fledermäuse werden sich als Insektenfresser ebenfalls über die Blühfläche freuen.

Die Bilder zeigen Mitglieder der 'Dienstagsgruppe' beim Pflanzen der Obstbäume  und beim Einschlagen der Zaunpfosten mit einer Einschlagramme.